MYTHMAKER
witness, understand, heal
Das Leben spüren
Was ist eigentlich das Leben?
Und was mache ich daraus?
Du?
Wir?
Wie funktioniert Menschsein?
Sind Gedanken, Befürchtungen oder Meinungen wirklich so tiefgreifend wahr und wichtig, wie wir glauben?
An den abendlichen Lagerfeuern –
in und vor den heiligen Hainen und Tempeln unserer Kultur* –
suchen wir Ablenkung.
Entspannung. Inspiration. Unterhaltung.
Wir begegnen Fesselndem, Schönem, Informativem, Unerhörtem.
Oder schlicht dem Bösen.
Manchmal erkenne ich mich selbst darin wieder.
Und plötzlich fühle ich mich lebendiger.
Langeweile vergeht. Sorgen schwinden.
Geht es dir auch so?
Die Spuren führen direkt in das eigene Schicksal.
* Museen, Theater, Kinos, Konzertsäle, Opernhäuser, Buchhandlungen, Bibliotheken, Galerien, Antiquariate, die täglichen „Breaking News“, Serien und Filme der Streaming-Anbieter usw.
Es wird erzählt von Reichtum und Macht.
Von Leidenschaft.
Von beschwörenden, ekstatischen Tänzen und Gesängen.
Von Glauben. Von Schuldzuweisungen.
Von Feindschaft, Krieg, Mord, Folter und Ausbeutung:
Zeugnisse unserer Zivilisation – Sieger und Besiegte.
Immer wieder bezeugen wir gemeinsam, fasziniert, dieselben Geschichten.
Ist es das, was dein oder mein Leben sein soll?
Liegt im größten Unheil eine verborgene Antwort?
Vielleicht sogar das Glück?
Mein Blick geht zurück im Zorn, im Schmerz, in Liebe, Trauer oder Hingabe.
Alles zwingt mich zum Handeln.
Enthalten diese unkontrollierbaren Augenblicke nicht die unversehrte, wenn auch gefärbte Energie des Lebens?
Vielleicht weisen Ursprung, Umstände und das ausschlaggebende Übel nur genau darauf hin:
auf das, was spürbar wirklich ist:
Beseeltes Fleisch und Blut.
Warum lässt Gott das Böse zu?
Weil es das Gute schützend umhüllt?
Sind beide am Ende ein und dasselbe?
Leben – gänzlich unabhängig, kraftvoll, mächtig
– frei von meiner Existenz.
love & darkness
Befreiung
Ein Schritt zurück.
Zwei Schritte nach vorn.
Ein Bild. Ein Text. Eine Melodie.
Und eine Tür öffnet sich.
Manches lässt sich nur erahnen.
Manches fliegt vorbei.
Manches glauben wir zu wissen.
Fakten sind bekannt. Auswendig gelernt.
Als Geschichte immer wieder erzählt – und verzerrt erinnert.
Doch jetzt ist das alles egal.
Werde still.
Höre deinen Atem.
Lass dich berühren.
Ich weiß, wie schwer das ist.
Diese Übung hört nie auf.
Sie gleicht dem Gang auf Messers Schneide –
einer gedachten Unmöglichkeit, die nur unvernünftig gemeistert wird.
Werde größer, als du bist.
Mit jedem Atemzug wachse über dich hinaus.
Heraus aus der Welt, die dir scheinbare Sicherheit schenkt.
Erreiche neue Ufer jenseits der Grenzen deines Vaterlandes.
Wage Mitgefühl für alle Beteiligten.
Wage Vertrauen in das ganze Leben.
Mit dieser mutig errungenen Perspektive aus der Tiefe deines Herzens heraus:
Wo ist jetzt der Zwang, ständig reagieren zu müssen?
Immer gewinnen zu wollen?
Recht zu haben?
Besonders einzigartig sein zu müssen?
Wozu bist du stattdessen fähig?
Wozu bin ich fähig?
Wagen wir Unmögliches?
Geschichten und Geschichte, Kunst und Gesellschaft, Religionen und Ideologien:
Eine Schwingtür in durchdringendes, umfassendes Erfahren und Handeln.
- Konzeption, Gestaltung und Umsetzung kreativer Vermittlungsangebote mit partizipativer Grundhaltung für unterschiedliche Zielgruppen, verschiedene Altersstufen und Institutionen
- Unterrichtsgestaltung in schulischen und außerschulischen Lernorten: Ethik, Religion, Kunst, Literatur, Geschichte, Theater
- szenisch – dramatische Erfahrungen für professionelle Künstler*innen und Laien
- Recherche zu Themen aus Religion, Literatur, Geschichte, Alltagskultur und Kunst
- Führungen, Inszenierungen, Seminare, Weiterbildungen
partizipativ, traumainformiert, prozeßorientiert, spontan, multimedial, performativ
Material: Jetzt hören!
Eine hilfreiche Podcastbibliothek des BR 2 zum Nachhören.
Mit freundlicher Genehmigung der Redaktionen Radio Wissen, Evangelische Perspektiven und Katholische Welt. Ich danke allen, die mir die Möglichkeit geben, Ihre Arbeiten an dieser Stelle zur Verfügung zu stellen. Bitte beachte dazu auch die Quellenangaben.
Materialien aus eigener Produktion:
- verschiedene prozeßorientierte, soziokulturelle, altersübergreifende freie Film – Theaterprojekte
Verschiedene Welten:
Olaf Hensel
.. viele Rollen behauptet und damit identifiziert – vor und hinter der Kamera. Abseits davon auch. Lange Zeiten dramatisch, im Lebensverlauf entspannter werdend. Identifikation wird zum Spiel. Mit tiefgehender Irrfahrt beginnt das Erwachen in den Mythen, Religionen und Philosophien unserer Erde sowie ihrer Kunst. Selbstbestimmte Gestaltung setzt ein. Manche sagen Freiheit dazu. Andere sprechen von Frieden.
Eine Welt. Ein neuer Mensch.
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